The Hotknives und vor allem auch The Madness müssen sich warm anziehen. Neben Buster Shuffle aus ihrem eigenen Land, kommt nun auch aus Kanada eine neue Ska-Pop-Sensation ganz unprätentiös aber absolut überzeugend daher. Mit der EP „Whatever" kündigen sich Prince Perry aus Toronto in der weltweiten Skaszene an. Und ihre Musik ist einfach umwerfend. Sie haben das Zeug zum ganz großen Kino und werden aus ihrem „Extended Player" schnell eine ausgedehnte Karriere basteln. In astreinem englisch und mit einem Goodie für die spanischsprachige Welt „Yo Te Vi" überzeugen sie mit eindrucksvollen Kompositionen, sagenhaften Melodien mit Ohrwurmcharakter und SIng-A-Long Refrains, die den erfolgreichsten Brit-Pop-Bands der jüngsten Geschichte in nichts, aber auch gar nichts, nachstehen. Bereits der Opener „Until It Don`t Happen" ist hitverdächtig. „Whatever You Can Get Away" ist eine ruhige Nummer, die stark an die genialen „Smooth Beans" erinnert. Und „Love At The End Of The Century" ist definitiv ein Hit. Und das ist noch lange nicht alles. Engländer zieht Euch warm an. Die Kanadier kommen auf der Überholspur. Skankin Pop mit den eingängstigen Melodien seit langem.
(OW)