Der 1954 in Kingston/Jamaika geborene Clive Chin ist eine der wichtigsten Figuren der jamaikanischen Musikszene. Sein Vater Vincent ´Randy´ Chin und seine Mutter Patricia legten mit ´Randy´s Record Store´ den Grundstein der erfolgreichen Familiengeschäfte. Dem inselweiten Vertrieb folgte das Randy´s Studio 17 über dem Plattenladen, wo zunächst Vincent, dann auch Clive als Produzenten mit so bekannten Musikern wie u.a. Errol Thompson und Augustus Pablo zusammenarbeiteten. So entstanden in den 70er Jahren zahlreiche wichtige Roots- und Dub-Aufnahmen, darunter der internationale Hit „Java" von Pablo. Als Vincent 1977 mit seiner Familie nach New York zog, gab er Randy´s in Jamaika auf, um die Karriere in den USA fortzusetzen. Clive ist dort als Labelchef, DJ, Soundtechniker und Produzent tätig.
Der Dr. ist zurück und hat ein neues Ska-Album im Gepäck. Kurz vor der Veröffentlichung nahm sich der Tausendsassa der deutschen Offbeatmusik Zeit, uns ein paar Fragen zu beantworten. Während viele von uns ja oft Mühe haben, über den Rand des Ska-Tellers hinauszuschauen ist Dr. Ring Ding auch im Reggae und Dancehall sehr aktiv, wo er regelmäßig Singles veröff entlicht. In den letzten Jahren hat er viel mit dem Produzenten Dreadsquad aus Polen zusammen gearbeitet. In Kürze bringen die beiden ein komplettes Raggamuffin-Album (im 80s Style) heraus. Unter anderen Namen ist Richie zudem in Jazz- und Swingbands aktiv, spielt Funk, Blues, Soul, Singer/Songwriter-Musik und singt Chansons – Ehrensache als Halbfranzose. Wenn er dann noch Zeit hat, arbeitet er als Sprecher für Hörbücher, Computerspiele und Werbung.
Ein kühler Sonntagvormittag in der ehemaligen Truman Brauerei in Londons historischer Brick Lane. Die Straßen und Gassen rund um den Hot Spot des neuerdings angesagten East Ends füllen sich allmählich mit Schnäppchenjägern auf den Petticoat und Brick Lane Markets. Vor dem neuen Rough Trade East Plattenladen sind wir mit Missing Andy verabredet.
Die traditionelle, hangemachte Reggaemusik, könnte man meinen, ist längst Geschichte. Oder etwa nicht? Diesmal haben wir eine ungarische Band zum Gespräch gebeten, die feinen Rock Steady zu ihrer musikalischen Aufgabe gemacht haben, in einem Land, in dem kein Mensch weiß, was zum Teufel das überhaupt sein soll. Als wir sie trafen, packten sie gerade iher Koffer für eine Kurztour nach Frankreich.
Subkulturschaffend - hartes Brot. Das wird jeder Aktive ohne Umschweife bestätigen können. Dennoch gibt es weltweit Promoter, Labels und Agenturen, die mit Herzblut, voller Energie und Zuversicht daran arbeiten, alles mögliche auf die Beine zu stellen, um die Musik, die wir so lieben, am Leben zu erhalten und das ganze Genre kreativ weiterzuentwickeln. Heute: Clemens, Wien
"Soul Radics ist vermutlich die einzige Band, bei der ein echtes Skinbyrd-Mädel singt und die Ska und Reggae mit ordentlich Druck spielt. Wir variieren stilistisch von Rock Steady bis Blue Beat und bereiten mit unserer Live-Performance stets die Grundlage für eine energiegeladene und großartige Show."
Subkulturschaffend - hartes Brot. Das wird jeder Aktive ohne Umschweife bestätigen können. Dennoch gibt es weltweit Promoter, Labels und Agenturen, die mit Herzblut, voller Energie und Zuversicht daran arbeiten, alles mögliche auf die Beine zu stellen, um die Musik, die wir so lieben, am Leben zu erhalten und das ganze Genre kreativ weiterzuentwickeln. Heute: Hermann Junglas, Mainz
Auf „Higher Guns“ geben sich die stilsicheren Musiker sehr traditionell und das sehr gelungen. Nicht zuletzt trägt eine namhafte Gästeliste zur Vielseitigkeit der Scheibe bei: Es sind Mitglieder der Slackers und von The English Beat zu hören, Obi Fernandez und King Django haben sich verewigt, Angelo von Fishbone gab sich die Ehre und noch einige mehr. Dabei hat die Band aufgenommen, wo immer es möglich war. In ihren Häusern und Appartements ebenso wie in Weltklasse- und Projektstudios. In Umkleidekabinen, Proberäumen und ja, auch in einem gottverdammten Flugzeug. Wir wollten wissen, wie sie die letzten Monate verbracht haben und wo sie mit The Void Union noch hinwollen:
Unser Reggae In Your Jeggae-Porträt richtet die Blicke diesmal auf Mika Raguaa, eine von nicht allzu vielen weiblichen MCs & Selectress aus Deutschland, die sich in nur wenigen Jahren zur international gefragten Künstlerin entwickelt hat. Entsprechend ist ihr Katalog an Referenzen beachtlich gewachsen. Und genau so gut unterwegs ist sie gegenwärtig auch. Nicht nur bei Promotern, sondern auch beim Publikum kommt sie durchweg gut an. Nicht umsonst begann sie das Jahr beim „Peoples Choice“ im Münchner Backstage Club. Ein fulminanter Auftakt, dem zahlreiche Regulars und eine Einladung nach Stuttgart, inkl. Backing für Dawn Penn, gefolgt sind.
Ska Meisterklasse: El Bosso & Die Ping Pongs - Tag vor dem Abend
Wer sich hierzulande mit Jamaika beschäftigt, ist sicher auch schon auf Help Jamaica! gestoßen. Ein ambitionierter Verein, der jetzt auch in der Hauptstadt Kingston ein Education Center errichtet hat. Rockingsteady- Autor Frank Keil wirft im folgenden Interview zusammen mit Vorstandsmitglied Birte Timm einen interessanten Blick hinter die Kulissen von Help Jamaica!.
Nicht zuletzt dank der aktuellen CD „Like It Or Not“ (Pork Pie, 2010) gehören Yellow Cap aus Görlitz zu den bundesweit angesagten Skabands. Stellvetretend für die ostdeutsche Bigband gewährte uns Sänger und Gründungsmitglied Kay Natusch (der auch für das tschechische Mighty Sounds-Festival in Tabor arbeitet) einen Blick hinter die Kulissen.
Erst seit einigen Wochen kamen Gerüchte auf, dass die Moon Ska-Küche brodelt, etwas am Entstehen ist und da etwas Erfolg versprechendes in der Pipeline sein könnte. Die Skeptiker wurden laut, nachdem der angekündigte Release einer neuen, großartigen Truppe immer öfter verschoben wurde. Doch nun ist es soweit. Sie sind da: Moon Ska World mit den „Dub City Rockers“. Eine außergewöhnliche Scheibe legt das Musikerkollektiv vor und einige kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Es gibt vermutlich nur zwei Möglichkeiten. Der Flop des Jahres oder aber „The dawning of a new era“, wie es in der Szene damals so schön besungen wurde. Wir haben vorgefühlt, wohin über den Ska- und Reggae-Tellerrand hinausgeschossen wird und wie sehr man sich dennoch der Szene verbunden fühlt.
Viele von Euch kennen ihn durch seine Radio- Show „One Step Beyond“ auf www.aceradio. co.uk. Doch nicht alle kennen seine kreative Seite als Designer von Szeneflyern, Logos und Postern. Heute im Ska & Design Interview: David Crane, ein absoluter Ska-Enthusiast, der die Szene nach Kräften am Leben hält.
Auf dem europäischen Festland konnte man die englischen Dualers bisher nur sporadisch erleben, dennoch gehören sie zur Champions League zwischen Ska, Rocksteady und Reggae. Auch wenn die beiden Brüder und Gründer, Si und Tyber Cranstoun mittlerweile getrennte Wege gehen, setzt Tyber die Dualers-Karriere mit kongenialen Musikern konsequent fort. Daher freuen wir uns um so mehr, Euch im Gespräch mit Tyber eine ganz besondere Band vorstellen zu können.
Das 1962 von Winston Hewitt und den Brüdern Derrick und Sydney Crooks gegründete jamaikanische Vokal-Trio bestand nach einigen Umbesetzungen und Single-Veröff entlichungen 1968 aus Sydney Crooks, Jackie Robinson und George Dekker (einem Halbbruder von Desmond Dekker). Zunächst landeten sie gemeinsam mit „Easy Come Easy Go“ einen Hit, bevor ihnen mit „Long Shot Kick De Bucket“ ein Szene-Klassiker gelang. Ende der 60er Jahre/zu Beginn der 70er Jahre befand sich die Gruppe damit auf ihrem künstlerischen Höhepunkt, der sie nach Großbritannien und um die ganze Welt führte.
„Neues aus Finnland! Punkrock Covers von The Valkyrians. Ein guter Grund mit “Angster” und “Mr. Moonhead“ über ihr Schaffen und ihre Pläne für die nächsten Monate zu sprechen.
Tataaaaaaaaa! Mit CHema Skndl! präsentieren wir Euch die numero 4 unserer Ska & Design- Serie. Und ich bin sicher, auch vom in Chicago lebenden Mexikaner werdet ihr begeistert sein.
Kürzlich ging die erfolgreiche Tournee von Desorden Público zu Ende, die mit dem aktuellen Album „Los Contrarios“ im Gepäckrund einen Monat im Nightliner durch Europa reisten. In Sachen Ska ist das Oktett aus der Hauptstadt Caracas noch immer unbestritten die Nummer 1 in Südamerika und erfreut sich nach wie vor besonders in Deutschland großer Beliebtheit bei Fans und Medien. Nachdem wir die Band beim Tourstart in Berlin sowie bei einem Festival in Mainz erleben konnten, trafen wir uns gegen Ende der Tournee nochmals in Erlangen. Vor und nach dem Konzert im E-Werk warfen wir im Gespräch mit den Gründungsmitgliedern Horacio Blanco und Caplís einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen der Musiker aus Venezuela.
Mailand hat in Sachen Mode, Sport, Kultur und Medien jede Menge zu bieten. Und neben den konkurrierenden Fußball-Clubs Inter und AC schicken sich The 1 Droppers/ The One Droppers seit dem Jahr 2003 an, ihre jamaikanisch geprägte Musik der 60er Jahre von der Lombardei aus in die Welt zu bringen. Nach zahlreichen Besetzungswechseln hat sichdas heutige Line Up, eine achtköpfige Band, endgültig im Jahr 2008 herauskristallisiert. Dennoch hat es drei weitere Jahre gedauert, bis die Band im Mai 2011 bei zwei großartigen Konzerten in Erfurt und Bamberg ihre langerwartete Debüt-CD „The Big One“ auf dem Label Rocking Records! präsentierte. Bereits im Vorfeld sprach rockingsteady.de mit Bassist Tommaso ´Musta´ Collini über den bisherigen Werdegang der Norditaliener.
Es ist wieder„Reggae In Your Jeggae“ - Zeit. Wir haben Uwe Kaa nach seinem Werdegang und zu seiner aktuellen CD befragt.
Nach Jada Leblanc und Steve Kitchen, die gegenwärtig beide in Kanada leben, setzen wir unsere Serie Ska & Design nun in Mittelamerika fort. Mit Gamma Robles haben wir einen außergewöhnlichen Illustrator aufgetan, der gleichermaßen für seine Kunst wie auch für die Skinhead- und Skaszene lebt. Es ist uns ein Vergnügen euch ihn und seine Arbeiten vorzustellen. Ihr werdet seinem Zauber schwer verfallen.
Mit dem Orqustra Brasileira De Música Jamaicana schickt sich jetzt eine Band aus Sao Paulo an, im Spannungsfeld zwischen Ska, Rocksteady und Reggae ihren Spuren zu folgen. rockingsteady.de bat daher zum Interview, für das Sänger/Gitarrist Sergio Soffiatti freundlicherweise zur Verfügung stand.
Mit Sara Lugo leuchtet neben Nina Alverdes, deren aktuelle Platte wir in unserer letzten Ausgabe besprochen haben, ein weiterer funkelnder Stern am deutschen Reggae-Firmament. Zum German Reggae Award allerdings hat es bisher noch nicht gereicht. Was noch nicht ist, kann ja noch werden. Wobei sich unsere Reggae-Damen nicht ausschließlich auf Reggae versteifen, sondern stets Einflüsse aus Pop, bisweilen R&B, Dancehall oder Hip-Hop und oftmals Soul in ihren Songs verarbeiten. Lest selbst, wie sich das bei Sara Lugo verhält.
Für die Ska & Design Vol. 2 bleiben wir in Kanada, der aktuellen Wahlheimat des Eingländers Steve Kitchen von Combination 13. Er ist diesmal der Designer unserer Wahl und auch sein Stil wird Euch gefallen. Seine Begegnung mit Ska liegt entscheidend früher als das bei Jada der Fall war. Entsprechend umfangreicher fällt sein Oevure für die Szene aus. Die Liste seiner Auftraggeber liest sich beinahe wie das Who is Who der globalen Ska- Szene. Seiner Leidenschaft für die Musik tut das keinerlei Abbruch.
Mr. Review muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Die Holländer haben mit ihrem energiegeladenen Ska nicht nur die Herzen der europäischen Skagemeinde gewonnen, sondern sind im internationalen Geschehen eine der ersten Adressen im Uptempo-Bereich. Auch für grandiose Balladen sind sie bekannt. Nach dem mehrjährigen Split der Gründungsmitglieder, während dessen Dr. Rude und Arne Visser als Rude & Visser getourt sind, hat sich die niederländische Kultband zum 25-jährigen Bühnenjubiläum wieder zusammengerauft und ist ab sofort wieder als Mr. Review zu sehen. Wir haben nachgehakt und sie gebeten, ein wenig mehr aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Wir wollten etwas genauer wissen, was die 25 Jahre Bandgeschichte für Bluekilla bedeuten und haben bei den Münchnern nachgefragt.
Jada Leblanc begann ihre Karriere als Grafik- Designerin im Jahr 2000 im Anschluss an ihr Studium an der Pacific Design Academy in Victoria, British Columbia. Damals wurde Jana von einem lokalen Promoter der Victoria Ska Szene gebeten, Plakate für Skabands zu gestalten, die im Rahmen ihrer Tour nach Victoria kamen. Gleichzeitig bekam das neue Victoria Ska Festival, das der Ska- und Reggae-Kultur voll und ganz gewidmet war, großen Zuspruch, so dass Jada als Grafikerin für das Festival Logos, Anzeigen, Plakate und Shirts gestaltete. Heute gilt das Victoria Ska Festival als das größte Skafestival in Nordamerika und Jadas Arbeiten wurden zum Synonym für Ska-Musik, zu einer neuen grafischen Identität des Genres.
Der am 17. Oktober 1934 in Kingston, Jamaika, geborene Rico Rodriguez zählt zu den Begründern der jamaikanischen Populärmusik. Der Posaunist & Komponist wuchs in einfachsten Verhältnissen auf und besuchte die bekannte Alpha Boy School, wo er u.a. von der tragischen Legende Don Drummond (vermutlicher Tod im Mai 1969 durch Selbstmord in einer Nervenheilanstalt) Instrumentalunterricht erhielt.
The Slackers über „The Radio“, die Zukunft der Band, ihre Nebenprojekte, Wettbewerb und musikalische Ignoranz.
An einem schwül-warmen Frühlingsabend sitzen wir mit Buster Shuffle im heimeligen Biergarten des Kölner Sonic Ballroom. Köln ist der Auftakt einer weiteren Tour auf dem hartnäckig verfolgten Ziel der Londoner Jungs (und neuerdings auch Mädels), ihre deutsche Fanbasis so auszubauen, dass sie eines Tages Stadien füllen wird. Doch das ist Zukunftsmusik. Zunächst fragen wir Sänger Jethro nach den Wurzeln der Band.
Die Dänen von Leo & the Lineup sind vor allem eine Band, die aus vielen Vorlieben für warmen, emotionalen Soul, kantigen Reggae und energiegeladenen Ska in kürzester Zeit einen extrem eigenständigen Sound gebildet hat, der der aktuellen Skaszene sehr gut tun wird.
By The Rivers ist eine ganz junge Reggaeband aus Leicester, England. Vielleicht hattet ihr das Glück, sie im April als Vorgruppe der Slackers zu erleben. Wir jedenfalls haben die Gelegenheit genutzt, sie etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Als Rob 18 wurde, gab er sein Berufsziel als Journalist zugunsten einer Junior-Position bei Island Records auf. Während der 60er und 70er stand er dort und bei der Labeltochter Trojan in zentraler Verantwortung und beaufsichtigte das, was viele als Reggae Explosion in England bezeichnen.
The Beat waren in musikalischer Hinsicht wahrscheinlich die vielseitigste und überzeugendste aller Two Tone Bands. Obwohl sehr unterschiedlich, werden alle drei Alben bis heute sehr verehrt, nicht nur von Ska Fans. Vor ihrem (bislang) einzigen Konzert in Deutschland trafen wir uns mit Sänger Ranking Roger auf einen Cappuccino und ein ausführliches Interview. Solltet ihr euch zu den Fans von The Beat oder sogar Rogers anderer Band, General Public, zählen, schnallt euch an und macht euch bereit für ein paar sehr gute Neuigkeiten.
Es ist schon eine Weile her, dass ein vollschlanker Fokuhila-Typ von der Insel mit schlüpfrigen Texten und glasklaren Reggae-Grooves ordentlich Stimmung in der Szene gemacht hat. Leider, leider, können wir das nicht mehr live erleben. Oder doch? Nein, Judge Dread selbst natürlich nicht, aber mit Upsessions und dem neuen King Of Rudeness, da werden sie geholfen!
Am Tag nach ihrem fabelhaften Auftritt im Kölner Studio 672, trafen wir uns mit den drei Sängern der Dynamics zum Interview über ihre musikalischen Wurzeln.
2012 ist es dreißig Jahre her, dass die Hotknives gegründet wurden. Aus diesem Anlass haben wir mit Mick Clare gesprochen, der zusammen mit Gary Marshall Sänger und einer der Hauptkomponisten der Originalbesetzung war.
Meine Herren, es gibt da gerade die Veröffentlichung eines Albums mit dem Titel “Let It Come, Let It Go“. Das neue Album der Kopenhagener Band BABYLOVE & THE VAN DANGOS. Wie findet Ihr es? Das letzte ist nicht gerade sehr lange her – so viele Ideen?
Nicht alle Tage hat man das Vergnügen mit einer lebenden Legende zu sprechen. Und was lebende Legenden betrifft, spielt Lee Scratch Perry in einer eigenen Liga. Zunächst verkaufte er Platten für Clement Coxsone Dodd in den Fünfziger Jahren. In den Sechzigern spielte er als Sänger zahllose Hits für Dodd und Joe Gibbs ein. 1968 gründete er sein eigenes Upsetter-Label und veröffentlichte mit People Funny Boy erstmal einen Seitenhieb auf Gibbs.Als Produzent war er maßgeblich beteiligt an der Weiterentwicklung von Ska und Rocksteady zum Reggae...
Nach mehrjähriger Funkstille endlich wieder aktiv: Dub Syndicate mit Style Scott.
Western Standard Time ist ein Big Band Tribut an die Skatalites. Wir hatten die Gelegenheit mit Eitan Avineri zu sprechen, dem Trompeter aus Los Angeles, der sich dieses aufregende neue Projekt ausgedacht hat.
Mad Professor wurde 1955 als Neil Joseph Stephen Fraser in Guyana geboren. Seit 1979 hat er weit über 200 Alben für sein eigenes Label, Ariwa Records, aufgenommen und produziert. Vor dem Gig in Wuppertal besuchten wir eine Vorlesung beim Mad Professor. Hier ein Auszug aus dem Interview, das in Kürze vollständig in Heft 9 erscheinen wird.
Nach dem umjubelten Auftritt in Köln hatten wir ausführlich Gelegenheit mit einem sehr freundlichen, aber auch nachdenklichen Kevin Batchelor zu sprechen.
Update (März 2012)
Inzwischen haben die Skatalites eine neue, zeitgemäße Website unter www.skatalites.com, veröffentlichen in Kürze eine neue Single und ein Album: Walk With Me.
In der Küche des - laut Vic Ruggiero - besten Clubs der Welt trafen wir den Meister der Improvisation zum Plausch über Sauerbraten und Kebabs und wissen nun, wer bald Präsident der USA wird.
The Magic Touch, die jüngste und viel versprechendste Rocksteady-Formation Deutschlands, ist ihrem scheinbaren Ziel, die produktivste Band des Landes zu sein wieder ein Stück näher gekommen. Mit Shocks Of Lightning erscheint am 02.12.2011, kaum ein Jahr nach ihrem Debüt, ihr zweites Album. Zeit für ein Kurzgespräch:
Berlin Boom Orchestra, die deutschen Senkrechtstarter in Sachen deutschsprachigen Dancehall-angelehnten Reggae-Sound. In den
letzten Monaten sind sie nach oben geschossen, wie eine Rakete, haben eine wirklich große Fanbase geschaffen und ihren Longplayer ausgedehnt promotet, unter anderem bei zahlreichen Festivals. Wir haben sie getroffen und
wollten wissen, wie es ihnen dabei so geht.
Die Welt des Ska ist unergründlich. Wir freuen uns immer wieder aufs Neue, welch großartiges Ausmaß das kreative Schaffen der Skaszene hat. Diesmal haben wir einen ganz besonderen Leckerbissen aus den Staaten für Euch aufgetan. Nein, so ganz unbekannt ist Maddie Ruthless auf unserem Kontinent nun nicht mehr, aber noch viel weniger populär, als ihr zusteht. Entsprechend haben wir sie zum Gespräch gebeten, in dem sie uns gespannt hat wie einen Flitzebogen, denn ihr Debütalbum wurde kürzlich festgestellt und wir werden dieses vorstellen, sobald wir es in den Händen halten, da uns die wenigen Tunes, die bereits von Maddie veröffentlicht wurden, durch ihre Eigenständigkeit enorm fasziniert haben.
Reggae In Your Jeggae wurde aktuell auch zum neuen Vorsatz von Hollie Cook. Die Tochter des Sex Pistol-Drummers und Gründungsmitglied schlägt nach ersten musikalischen Erfolgen im Punk-Genre mit einem sauber produzierten,sehr eingängigen und ruhigen Reggae neue Wege ein und weiß darin zu überzeugen. Wir wollten es genauer wissen und haben Sie zum Gespräch gebeten.
Tataaaaaaaaa! Mit Max Jones haben wir einen gleich mehrfach interessanten Vertreter unserer Lieblingskultur gefunden. Neben dem Auflegen und seinen schwindenden Allüren der beste Soul-Tänzer L.A.`s zu sein, fröhnt er auch der Leidenschaft, Designs für die Szene zu machen. Nicht unbedingt professionell, aber mit viel Herzblut. Seht selbst!
Im Zusammenhang mit seinen Recherchen hatte Jérémie Kroubo Dagnini die Möglichkeit zahlreiche Leute zu treff en, die mehr oder weniger Einfluss auf die Geschichte der jamaikanischen Musik hatten. (Anm. der Redaktion: Jérémie Kroubo Dagnini ist ein französischer Wissenschaftler, der seine Ph. D. Dissertation über die Geschichte der jamaikanischen Musik geschrieben hat. Sie wird demnächst bei Camion Blanc unter dem Titel „Vibrations jamaïcaines. L’Histoire des musiques populaires jamaïcaines
au XXe siècle « veröff entlicht. Er ist ebenfalls der Autor von „Les origines du reggae : retour aux sources. Mento, ska, rocksteady, early reggae”). Er hat unter anderem Max Romeo, Alpha Blondy, Toots Hibbert, Don Letts, Cedric Myton, Johnny “Dizzy” Morre, Mutabaruka, Prince Jazzbo, Sly Dunbar, Tyrone Downie, Stephen “Cat” Coore und eben auch Mark Downie interviewt.
Skanky‘Lil Booking International hat uns ein großes Paket angekündigt. Und in der Tat, es ist eine außergewöhnliche Konstellation, die Janine die Tage auf Tour schickt. The Hotknives und MarkFoggo im Doppelpack. Da freuen sich Promoterund Publikum gleichermaßen. Wer die Idee dazu hatte und was wir schließlich live zu erwarten haben, haben wir für Euch noch im Vorfeld bei beiden Acts nachgefragt:
2012 gibt es die Busters 25 Jahre und rechtzeitig zur Jubiläumstournee „Brutales 1-2-3“, die am 26.12.11 in Nürnberg/Hirsch beginnt, liefert Posaunist Rob Solomon (seit der Tournee mit Laurel Aitken im Jahr 1989 Bandmitglied) rockingsteady.de Informationen rund um aktuelle Fragen zurbadischen Ska-Formation. Wird denn dann das Jubiläum auch gebührend gefeiert, wie z.B. im Jahr 2002 beim 15jährigen im heimischen Wiesloch? „Um ehrlich zu sein, da wir das 10jährige und 15jährige so ausgiebig gefeiert haben, ist in dieser Richtung so ein bisschen die Luft raus. Wir wollen die überschüssige Energie daher lieber in die kreative Gestaltung neuer Songs stecken. Da wir ja schon ein gewisses Alter erreicht haben, feiern wir sowieso jedes Konzert, als wäre es das Letzte...“
Reggae-Ikone und fünffacher Grammy-Gewinner Ziggy Marley, der älteste Sohn von Rita und Bob Marley, veröffentlichte Mitte Juni mit „Wild And Free" sein viertes Solo-Album. Der 1968 in Kingston geborene Sänger, Songwriter und Gitarrist startete seine erfolgreiche Karriere 1985 mit drei seiner Geschwister als Ziggy Marley & The Melody Makers und veröffentlichte erst 2003 sein erstes Solo-Album. Rocking Steady! traf ihn zum Gespräch bei seinem Auftritt im Rahmen der Merck-Sommerperlen in der Darmstädter Centralstation.
Im Rahmen des renommierten ´Easter Ska Jam´ 2011 weilten die Green Room Rockers aus West Lafayette, Indiana (USA) von Mitte bis Ende April in Europa. Zusammen mit den Ratazanas aus Portugal und Roy Ellis aka Mr. Symarip absolvierten sie dabei insgesamt 12 Shows in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Österreich und der Schweiz. Von Grover Records & Moskito Promotion auf Tournee geschickt, stand bei den Green Room Rockers die Präsentation ihrer aktuellen, von Dave Hillyard produzierten gleichnamigen CD aus dem Jahr 2010 im Vordergrund. Rocking Steady! nutzte einen Day Off in Salzburg zum Gespräch mit der Band, für die Mastermind Mark Cooper, stimmgewaltiger Frontmann an Gesang & Keyboard stellvertretend Rede und Antwort stand.
DIE englische Tradskaband, zum neuen Album "Lunar City Groove" (Rockers Revolt) bei uns im Interview!
The Slackers gehören sicherlich zu den Top Ten aus der Ska-Meisterklasse. Wir haben sie zur aktuellen Europa-Tour getroffen und über einige Eigenarten und ihre Zukunftspläne gesprochen. Warum Marcus Upright spielt wollten wir wissen, vom seltsamsten Gegenstand, der je auf die Bühne geflogen kam wird erzählt, von alten und neuen Songs und Alben und einigen Side-Projekten sowie dem ganz alltäglichen Slackers-Treiben durften wir erfahren.
Mit Susan Cadogan präsentieren wir Euch diesmal eine weitere Künstlerin aus Jamaika, die wir noch regelmäßig live sehen dürfen. Ihr größter Erfolg „Hurt So Good" ist längst vorüber, doch der „female artist of the year 1981" bietet uns nach wie vor außergewöhnliche Bühnenerlebnisse. Mit verschiedenen Bands im Hintergrund (u.a. The Offenders, The Ratazanas) überzeugt Susan nach wie vor mit souligem Ska & Reggae und bietet uns auf ihren jüngsten Tonträgern Lovers Rock erster Güteklasse. Das werden wir uns weiterhin gerne gefallen lassen.
Wirft man einen Blick zurück auf die Geschichte des Ska, Rocksteady und Reggae, stößt man zwangsläufig auch auf Vin Gordon aka Don Drummond Junior (ein Spitzname) aka Trommie, der als einer der profiliertesten jamaikanischen Posaunisten gilt. Geboren am 04. August 1949 in Jones Town/Kingston kam er als Fünfjähriger in die berühmte Alpha Boys School, wo er Posaune spielen lernte. Doch wer konnte damals ahnen, dass der begabte Junge einige Jahre später als Mitglied von Bob Marley & The Wailers zu Weltruhm gelangen würde. 2011 lebt Vin Gordon nach annähernd 50 Jahren im Musikbusiness in seiner Wahlheimat Paris ...
The Aggrolites sind die Senkrechtstarter der weltweiten Early-Reggae-Szene. Nach nur sieben Jahren Bandgeschichte stehen sie inzwischen an der Spitze dieser Bewegung. Ihre Aufnahmen verkaufen sich sehr gut, ihre Live-Shows sind überaus begehrt und sie zählen heute zweifelsohne zu den Protagonisten der Wiederbelebung eines rauhen, aggressiven Reggae, der sich auf die Tradition der Early Reggae Sensationen a la Studio 1 und Treasure Isle beruft. Diese Tage veröffentlichten sie ihr fünftes Album und sind in den Staaten und auch in Europa auf einer ausgedehnten Tournee in vielen größeren Clubs live zu sehen. Ein guter Zeitpunkt für eine paar Fragen an die Erfinder des Aggro Reggae, wie wir meinen:
Rechtzeitig zur USA- und Kanada-Tournee der beiden belgischen Acts The Moon Invaders und The Caroloregians im Sommer 2010 veröffentlichte das Label Jump Up Records aus Chicago eine Split-CD mit 16 bisher unveröffentlichten Titeln. Stilsicher bewegen sich Sänger /Gitarrist Matthew Hardison und Schlagzeuger Nicolas Leonard, die den Kopf beider Gruppen bilden, auf der von Grover Records für den deutschsprachigen Markt lizensierten CD, zusammen mit ihren Kollegen zwischen Ska, Rocksteady und Reggae.
Unzählige Musiker und Tänzerinnen befinden sich im Spaßgewand auf der Bühne und grinsen bis zum A..rm. Lord Mouse, der sich schon alleine durch seine Präsenz als Frontmann outet, neben ihm die tanzenden Kalypso Katzen und die Party geht los. Nein es ist nicht eines dieser mäßig unterhaltsamen Urlaubspartybandprojekte. Lord Mouse & The Kalypso Katz scheinen es recht ernst zu nehmen.
Sie sind wieder hier! Nicht erst seit gestern, sonder seit einem guten Jahr haben The Butlers wieder Fahrt aufgenommen und präsentieren aktuell die Singleauskopplung „Ich steh auf Berlin“ aus ihrem neuen Album, das im Januar veröffentlicht werden soll. Wir durften für Euch Probehören und mit The Butlers über die neue Single, das neue Album und die rosige Zukunft der Berliner Urgesteine plaudern.
Im Sommer 2010 ging das Riverside Stomp Open Air in Mainz-Kastel in die sechste Runde. Nach wie vor eines der renommiertesten Ska- und Reggae-Open Air-Festivals in Deutschland, präsentierte man vor traumhafter Kulisse an der Reduit am Rheinufer u.a. Derrick ´The Conqueror´ Morgan.
Der Pionier von einst ist zurück! Die Rede ist von Roy Ellis a.k.a. Mr. Symarip, einem vitalen Senior und zugleich einer festen Größe im musikalischen Spannungsfeld zwischen Ska, Reggae und Rocksteady. Geboren in Kingston/Jamaika, gehörten u.a. Jimmy Cliff und Bob Marley zu seinen Schulfreunden und gemeinsam sammelten sie erste musikalische Erfahrungen.
Doreen Shaffer, die großartige Sängerin der The Skatalites, ist seit vielen Jahren weltweit auf kleinen und großen Bühnen zu sehen. Sie hat ihre Berufung, das Singen, zum Beruf gemacht und keinen Funken Leidenschaft dafür dabei verloren. Wir schätzen ihre großartige Stimme und ihr unermüdliches Touren sehr und haben eine Begegnung mit der in New York lebenden Jamaikanerin genutzt, um ein wenig mehr über sie zu erfahren.
Ohne Zweifel gehört Pat Kelly, 1944 in der Hauptstadt Kingston und dem Zentrum des Ska geboren, bis heute zu den Größen der jamaikanischen Musikszene. Kein bisschen müde, so präsentierte sich der Veteran bei seinen ersten Auftritten auf dem europäischen Kontinent 2009 voller Energie und Tatendrang. Und bewies im Sommer 2010, dass er trotz fortschreitendem Alter das Falsett noch immer hervorragend beherrscht. Nach wie vor sind ...